It takes a Village

by Ariel Efraim Ashbel and friends

12 Juni 2022 Künstlerhaus Mousonturm

Die Bar Mizwa ist als "Übergangsritus" ein bedeutender Moment im Leben eines heranwachsenden jüdischen Jugendlichen. Der in Israel aufgewachsene Performancekünstler Ariel Efraim Ashbel holt sie an seinem 40. Geburtstag in Frankfurt nach und lädt all seinen Freund*innen – zu denen auch Sie als Publikum gehören – zu einer zweitägigen Veranstaltungsreihe ein.

Das Wochenende beginnt für Ariel natürlich mit der traditionellen Bar Mizwa Zeremonie in der Synagoge. Anschließend feiert er das traditionelle Schabbatessen “Kiddusch”, mit der er die Reihe eröffnet. Beenden wird er den Samstag im Mousonturm mit einer Hawdala-Zeremonie, die den Übergang zwischen Licht und Dunkelheit, Heiligem und Profanem zelebriert. 

It takes a village

Am Sonntag wird schließlich das große Fest im Mousonturm gefeiert. Ganz im Stile einer Bar Mizwa Feier, die eigentlich in den 1990er Jahren hätte stattfinden sollen, lädt Ariel uns zu einer Mischung aus Reden und Gesprächen, Musik und Tanz, Essen und Trinken, Party und Ritual ein. 

Als performative Gastgeschenke reflektieren Künstler*innen gemeinsam mit Ashbel die gesellschaftliche Rolle des (sich) Verwandelns, von Übergangs- und Initiationsriten. Ashbel nutzt dabei seine jüdische Perspektive um vom Persönlichen ausgehend den Blick auf unzählige Facetten von Fremdheit und Vielfalt zu werfen. Seine “life-specific” Performance und Bar Mizwa wird so einem Ort für inklusive und intersektionale Begegnungen und macht die Tiefe des Festes in vielen seiner Dimensionen erfahrbar.

Mit Georg Blochmann, Ethan Braun, Jessica Gadani, Cassie Augusta Jørgensen, Ravid Kahalani und “the Jewish voices of Yemen”,  Daphna Keenan, Mmakgosi Kgabi, Melika n’gombe Kolongo, Isabel Lewis, Eli Petel, Kantor Yoni Rose, Ruth Rosenfeld, Tatiana Saphir, Rabbi Julien-Chaim Soussan, Sarah Thom, Senthuran Varatharajah, Stefanie Wenner.

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