Die Frontbreite betrug ca. 3,5 Meter. Das Haus Goldener Schwan wurde im 16. Jahrhundert erbaut, das genaue Datum ist umstritten. Über dreihundert Jahre lang bis zu seinem Abriss Ende des 19. Jahrhunderts lebten in diesem Haus Mitglieder der Familie Goldschmidt, sowie ein Zweig der Familie, der sich Goldschmidt-Hameln nannte. 1694 wohnten zwei Familien in dem Haus, die mit Leinwand und Häuten handelten. Um 1700 zog der vermögende Gold- und Silberhändler Hayum Isaak Goldschmidt in das Haus, das seine Söhne dann weiterhin bewohnten. Bei dem großen Brand von 1711 wurde das Haus zerstört und wiederaufgebaut. Im Jahre 1894 übernahm es die Stadt zum Abbruch.
Nach Abbruch lange unbebaut, ab 1904 Teil der Markthalle Börnestraße 17-21 (1935-1938 Großer Wollgraben 17-21) / Battonnstraße 44-46. Das Grundstück des ehemaligen Vorderhauses wurde dabei teilweise zur Verbreiterung der Straße verwendet. 1938 abgebrochen, heute Battonnstraße 50 und Straße Kurt-Schumacher-Straße.